Am 05.10.2021 haben die Fünftklässler der Oberschule Harpstedt die geschichtlichen Spuren des Ortes erkundet. Einen ersten Stopp machten die Schülerinnen und Schüler beim alten Pfarrhaus und waren beeindruckt von dem 1740 erbauten Haus.
Es folgte ein Rundgang um die barocke Christuskirche am Marktplatz, die im Jahr 1753 geweiht wurde. Danach wurden die Stationen im Garten der Christuskirche genauestens erkundet.

Es folgte ein Gang zum Amtshof, der als Fachwerkbau von 1741 bis 1744 auf den Fundamenten des abgebrochenen Schlosses Harpstedt errichtet wurde. Hier befindet sich heute die Verwaltung der Samtgemeinde Harpstedt.

Danach ging es weiter zur Harpstedter Wassermühle. Ursprünglich befand sich gegenüber vom Amtshof eine Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert. Diese wurde 1712 von Grund auf neu gebaut. Die Kinder waren begeistert von der Inschrift auf der Ostseite. Heute gehört die Mühle zum Hotel „Zur Wasserburg“. Die Schülerinnen und Schüler nahmen das nicht mehr betriebsfähige Wasserrad genau unter die Lupe.

Dann ging es weiter zur Harpstedter Windmühle, dem dreistöckigen Galerieholländer, der 1871 von dem Ackerbürger und Lohberger Johann Conrad Menke erbaut wurde.

Die Kinder waren sehr beeindruckt von den geschichtlichen Spuren im Umfeld der Schule und werden künftig noch offener mit ihrem geschulten Blick ihre Umgebung wahrnehmen.

Text und Fotos: N. Hellmich