Aktuelle Mitteilungen

Schüler*innen des Jahrgang 7 erlernen das Programmieren

Der Informatik-WPK hat sich mit Grundlagen der Programmierung beschäftigt und unterschiedliche Spiele gestaltet. Mit dem Programm Scratch war es den Schüler*innen möglich eine grafische Programmiersprache zu nutzen. So wurden zahlreiche kreative Spiele von den Schüler*innen entwickelt.

 

Text und Foto: N. Hellmich

Laufen um zu helfen – Spendenlauf zur Unterstützung der Ukraine-Hilfe

Der Initiative von Lehrerin Frau Zabielski,  ist es zu verdanken, dass am 29.04.2022 alle Schülerinnen und Schüler an einem gemeinsamen Spendenlauf teilnahmen. Gelaufen wurde für einen guten Zweck. Der schreckliche Krieg des russischen Agressors macht es erforderlich der Ukraine und den Menschen vor Ort und den vielen ukrainischen Flüchtlingen zu helfen. Wir als Schule wollten hierzu unseren Beitrag leisten. Und so rief Frau Zabielski zur Durchführung dieses Laufs auf, an dem fast alle Schülerinnen und Schüler und viele Lehrkräfte aktiv teilnahmen. Und der Laufeinsatz hat sich gelohnt. Es konnten ca. 3334,00 € erlaufen werden. Das Spendengeld wurde durch den Förderverein unserer Schule an die Ukraine-Hilfe vor Ort übergeben.

Text: U. Rüger Foto: A. Iken

Schulvorstellung für neue 5. Klassen

Liebe Viertklässler und liebe Eltern,

am Dienstag, den 10. Mai 2022 findet in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr ein Informationsnachmittag für die zukünftigen 5. Klassen statt.

An diesem Nachmittag informieren wir über die Organisation der Schulform Oberschule, unser Ganztagsangebot und beantworten Fragen rund um das Thema Inklusion.

Außerdem bieten wir Schulführungen an, in denen man die Räumlichkeiten und Pausenhöfe der Oberschule Harpstedt kennenlernen kann.

Die Anmeldungen erfolgen in der Zeit vom 30.05.2022 bis 10.06.2022.

Die Anmeldeunterlagen stehen ab 4. Mai 2022 auf unserer Homepage zum Download bereit.

Viele Grüße

das gesamte Kollegium der Oberschule Harpstedt

Theaterstück zu Fremdenfeindlichkeit, Respekt und Freundschaft

Ist Joscha ein Nazi?

Mit einer alltäglichen Szene, die sich schnell als trügerische Harmonie erweisen sollte, begann das Theaterstück „Wir waren mal Freunde (Blick zurück nach vorne)“. Aufgeführt wurde das Stück am Mittwoch, den 2. März, in der Aula der Oberschule Harpstedt vom Ensemble Radiks aus Berlin. Behandelte Themen waren: Rassismus, Courage, Vertrauen und Freundschaft. Themen, die an der OBS Harpstedt aktuell stark diskutiert werden.

Ein ganz normaler Abend – das denkt sich der 16-jährige Joscha als er sich vor den Bildschirm setzt, um zu zocken. Seine Mutter ruft ihn aus der Küche: Joscha soll endlich zum Essen kommen. Noch deutet nichts darauf hin, dass dieser Abend Joschas Leben verändern wird. Bis sein Handy klingelt …

Es beginnt ein szenisch von einem Schauspielduo dargestellter Rückblick, bei dem Joscha ins Visier der Polizei gerät, nachdem ein Asylantenheim in Brand gesetzt wurde. Schließlich war er nachweislich an diesem Abend in der Nähe des brennenden Heimes und hat sogar einem Obdachlosen dabei das Leben gerettet. Doch die Polizei glaubt Joscha nicht, dass er nur zufällig dort gewesen sei und tatsächlich sind seine Erklärungen nicht stimmig. Zudem ist Joschas Schwester Marion untergetaucht, mit der er kurz vor dem Brand telefoniert hat. Die Indizien sprechen gegen Joscha und auch seine Freunde, teilweise selbst Migranten, zweifeln an ihm und werfen ihm Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vor.

Joscha und Marion rappen ihre Standpunkte zum Thema Ausländer in Deutschland.

Der 16-jährige Schüler muss sich einiges anhören – ein Nazi sei er – bis endlich Marion auftaucht und sich die Situation um den Verdacht aufklärt: Marion und ihre Clique wollten die Asylanten nicht in ihrem Ort haben, sie würden den Deutschen die Arbeitsplätze klauen. Und so beschloss Marion mit ihren Freunden, das Heim mit Graffitis zu besprühen. Mit dem Brand aber habe sie nichts zu tun, beteuert sie.

Es entsteht eine Kontroverse zwischen den Joscha und Marion zu den Themen Respekt, Fremdenfeindlichkeit und Freundschaft, die von den Geschwistern teilweise in Form eines Raps ausgetragen wird.

Doch auch als der Vorhang an diesem Mittwochvormittag in der Aula der OBS Harpstedt fiel, war die Veranstaltung, die von der Schauspielerin, Liane Steinnagel ihrem Schauspielkollegen, Alexander Abramyan, getragen wurde, noch nicht zu Ende. Steinnagel und Abramyan versuchten mit den Zuschauern der 8., 9. und 10. Klassen ins Gespräch zu kommen. Schließlich hatte das Stück ein „offenes Ende“, bei dem die beiden Positionen des Geschwisterpaares unkommentiert stehen gelassen wurden. Jedoch ging eine eindeutige Richtung des Stückes auch aus dem Gespräch mit den Schauspielern leider nicht hervor, obwohl beide deutlich machten, wie wichtig ihnen sei, dass Fremdenfeindlichkeit keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfe.

Die Schüler der 8., 9. und 10. Klassen sollten animiert werden, ihre eigenen Positionen zu überdenken.

Text und Fotos: E. Brümmer

Ein Meer von roten Rosen

Eine inzwischen liebgewonnene Tradition wurde auch in diesem Jahr weiter gepflegt. Die Schülervertretung organisierte erneut den Verkauf von Rosen, die zum Valentinstag an Mitschülerinnen und Mitschüler und Lehrerinnen und Lehrer verschenkt werden konnten.

Über 400 Rosen wurden in diesem Jahr verteilt. Die Rosen konnten für jeweils 1€ in der Schule gekauft werden. Die Käufer*innen konnten per Brief bestimmen, wem sie eine oder mehrere Rosen schenken möchten. Am 14.02.2022 wurden sie an die Empfänger verteilt. Selbst die Lehrer wurden nicht von den Rosen verschont und haben sich sehr darüber gefreut.

Text und Foto: Colin Mende u. Uwe Rüger

Fünftklässler*innen sind „Smart Online“ unterwegs

Vom 19. bis 20. Januar  fand in den beiden 5. Klassen eine Veranstaltung zur Schulung der Medienkompetenz statt. Für diese Präventionsveranstaltung hat sich die Oberschule Harpstedt den Smart Online-Medienparcours des Landkreises Oldenburg geliehen. Zuvor erhielten die Lehrkräfte eine Einführung durch Frau Rüschendorf, die zusammen mit der Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendmedienschutz den Parcours entwickelt hat.

In Kleingruppen machten die Schülerinnen und Schüler an drei Stationen halt. In diesen zwei Schulstunden ging es um den achtsamen Umgang mit persönlichen Daten, das Nachvollziehen des Gefühls von Ausgrenzung durch What’s App-Gruppen und das Posten von Bildern, wie z.B. von Verletzten am Unfallort und  die Selbstdarstellung in Sozialen Medien.

An der letzten Station gab es ein Erzähltheater, das die Geschichte von Paul und Linus14 erzählt. In der Geschichte geht es um das Phänomen Cybergrooming, kindgerecht erzählt. Der Linus14 erschleicht sich das Vertrauen über eine Spieleplattform und fordert Paul auf, Bilder zu schicken, erst alltägliche Bilder und dann will er ein oberkörperfreies Bild. Paul bekommt auch ein Bild zurück, das ihn schockiert und er weiß nicht, was er tun soll. Bei ihm ist die Angst vor Strafe durch die Eltern groß und er sucht sich dann Hilfe bei seiner großen Schwester, die ihm hilft mit Mama zu reden.

Am Ende des Parcours erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Visitenkarte mit Kontaktdaten von Beratungsstellen und ein Festival-Armband mit der Aufschrift „Smart Online“.

Abschließend ist zu sagen, dass der Parcours wiederholt mögliche Gefahren im Internet aufzeigen und deutlich machen soll, wo die Kinder Hilfe bekommen können. Einige Fünftklässler*innen wissen schon gut Bescheid in den Sozialen Medien. Dennoch ist es wichtig auf sein Bauchgefühl zu vertrauen, wie Paul in der Geschichte, wenn einem etwas komisch vorkommt.

Um das Thema Medien weiter zu vertiefen wurde die darauffolgende Verfügungsstunde dafür genutzt, dass die Kinder sich auch zu Hause mit den Eltern zum Thema Medien austauschen sollen. In Form eines Interviewbogens sollten die Kinder erst die Fragen selbst beantworten und dann die Eltern zu Hause befragen. Die Geschichte von Paul zeigt, dass ein offener und vertrauensvoller Umgang zwischen Eltern und Kindern wichtig ist.

 

Text: L. Fösten-Kramer

Vorlesewettbewerb 2021

Am 26.11.21 wurde der Schulsieger des Vorlesewettbewerbs der Oberschule Harpstedt im Musikraum über der Samtgemeindebücherei ermittelt. Gebannt lauschten die Sechstklässler*innen den Klassensieger*innen Jolina Franke, Maximilian Brehmer, Josephine Spille und Sana Philipp mit ihren eigens ausgewählten Textstellen. Im Anschluss lasen alle Klassensieger*innen aus dem Fremdtext – „Der verborgene See“ von Karen Inglis. Die Jury bestehend aus dem Bürgermeister Yves Nagel, Büchereileiterin Elke Lischkowitz und der kommissarischen Schulleitung Ute Hegen kürte Josephine Spille zur Schulsiegerin. Sie wird die Oberschule beim Kreisentscheid vertreten.

Foto und Text: N. Hellmich

Fotowettbewerb Herbst 2021 – Kreative Herbsteindrücke

Passend zu den Herbstferien wurde ein neuer Fotowettbewerb zum Thema „Goldener Herbst“ in der Oberschule veranstaltet. Die Schülerinnen und Schüler des 5.-7. Jahrgangs hatten die Möglichkeit auf Motivsuche zum Thema „Goldener Herbst“ zu gehen und ihre Bilder nach den Ferien einzureichen.

Die Beteiligung war deutlich größer als im Frühjahr. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Chance ihre Herbsteindrücke einzusenden. Viele tolle Bilder erreichten die Jury. Von ihr wurden alle Einsendungen bewertet und die Gewinner festgelegt. Johannes und Kjell aus der 5a und Eske aus der 7b machen dann das Rennen mit ihren Bildern „Igel“, „Herbstlicher Sonnenuntergang in Harpstedt“ und „Der Herbstpfand“.

Am Mittwoch, dem 24.11.21, kam es dann zur Preisübergabe durch Frau Fösten-Kramer (Schulsozialarbeit) und Frau Hegen (kommissarische Schulleitung). Die drei Gewinner freuten sich über ihren herbstlichen Gruß und ein Gesellschaftsspiel ihrer Wahl. Am Ende wurde ein Gruppenfoto mit allen Gewinnern gemacht. Die aktuellen Gewinnerbilder werden in der Verwaltung aufgehängt, damit sie jeder sehen kann.

Fotos und Text: L. Fösten-Kramer

Orientalische Klänge an unserer Schule

 

Voller Vorfreude erwarteten die Jahrgänge 5-7 am 2.12.21 die Junge Oper Detmold an der Oberschule in Harpstedt und ihre Erwartungen wurden weit übertroffen. Pandemiebedingt fand für jeden Jahrgang eine eigene Vorstellung statt. Viele Schülerinnen und Schüler waren zunächst skeptisch, ob ihnen eine Oper gefallen würde. Im Anschluss an die Vorstellungen waren alle Kinder überzeugt davon, dass die Oper einfach beeindruckend war. Aufgeführt wurde „Eine Geschichte aus 1001 Nacht – Abu Hassan“ von Carl Maria von Weber. Schon bei den letzten Aufwärmübungen der Darsteller hinter der Bühne, wurde die Neugierde der Kinder geweckt. Bevor das Stück aufgeführt wurde, klärte einer der Darsteller mit den Schülerinnen und Schülern, was alles für eine Oper benötigt wird und mithilfe des Kamels Kalle wurden den Kindern die unterschiedlichen Stimmlagen eindrucksvoll nähergebracht.

Dann konnte die Ouvertüre starten. Die Kulisse mit einem orientalischen Zimmer mit Blick auf die Stadt Bagdad und allerlei Requisiten ließ die Kinder in eine andere Welt eintauchen. Die Geschichte vom schlitzohrigen Abu Hassan und seiner Frau Fatime zog die Schülerinnen und Schüler sofort in ihren Bann. Das Paar war in Geldnot und ließ sich eine listige Idee einfallen, um den Geldverleiher Omar zu überlisten und um Geld vom Kalifen und der Kalifin zu ergattern. Auf dieser Reise durften sie die Kinder begleiten. Und am Ende durften jeweils eine Lehrkraft sowie die Schulsozialarbeiterin in die Rolle der Kalifin schlüpfen und das Ensemble der Jungen Oper unterstützen. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler davon, dass die Darsteller*innen keine Mikrofone nutzten und dennoch mit ihren beindruckenden Stimmen die ganze Pausenhalle füllten. Diese Vorstellungen werden allen Beteiligten noch lange in positiver Erinnerung bleiben.

Text und Fotos: N. Hellmich

Geschichtliche Spurensuche in Harpstedt

Am 05.10.2021 haben die Fünftklässler der Oberschule Harpstedt die geschichtlichen Spuren des Ortes erkundet. Einen ersten Stopp machten die Schülerinnen und Schüler beim alten Pfarrhaus und waren beeindruckt von dem 1740 erbauten Haus.
Es folgte ein Rundgang um die barocke Christuskirche am Marktplatz, die im Jahr 1753 geweiht wurde. Danach wurden die Stationen im Garten der Christuskirche genauestens erkundet.

Es folgte ein Gang zum Amtshof, der als Fachwerkbau von 1741 bis 1744 auf den Fundamenten des abgebrochenen Schlosses Harpstedt errichtet wurde. Hier befindet sich heute die Verwaltung der Samtgemeinde Harpstedt.

Danach ging es weiter zur Harpstedter Wassermühle. Die Kinder waren begeistert von der Inschrift auf der Ostseite. Heute gehört die Mühle zum Hotel „Zur Wasserburg“. Die Schülerinnen und Schüler nahmen das nicht mehr betriebsfähige Wasserrad genau unter die Lupe.

Dann ging es weiter zur Harpstedter Windmühle, dem dreistöckigen Galerieholländer, der 1871 von dem Ackerbürger und Lohberger Johann Conrad Menke erbaut wurde.

Die Kinder waren sehr beeindruckt von den geschichtlichen Spuren im Umfeld der Schule und werden künftig noch offener mit ihrem geschulten Blick ihre Umgebung wahrnehmen.

Text und Fotos: N. Hellmich