Schuljahr 2025/2026
Besuch aus der Praxis: Ehrenamt zum Anfassen
Herr Greszik spricht mit der Klasse 7a über Engagement, Politik und Verantwortung in der Gemeinde
Die Klasse 7a bekam vor Kurzem besonderen Besuch: Herr Greszik, der sich seit über vier Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich engagiert, nahm sich Zeit, um mit den Schülerinnen und Schülern über seine Erfahrungen und seinen Einsatz für die Gesellschaft zu sprechen.
Sein Engagement ist vielfältig: Er war unter anderem als Schiedsrichter aktiv, ehemaliger erster Vorsitzender des SC Dünsen sowie Mitglied im Gemeinderat, in der Samtgemeinde und im Kreistag des Landkreises Oldenburg.
Ziel des Besuchs war es, den Jugendlichen zu zeigen, wie vielseitig ehrenamtliches Engagement sein kann und welchen Einfluss es auf das Leben in einer Gemeinde hat. Dabei stellte Herr Greszik verschiedene Projekte vor, an denen er mitgewirkt hat – darunter die Einführung des Dünsener Bürgerbusses sowie das geplante Regionale Versorgungszentrum (RVZ) in Harpstedt.
Besonders interessant für die Klasse war der Einblick in politische Entscheidungsprozesse. Herr Greszik erklärte anschaulich, wie Kompromisse entstehen, warum Diskussionen wichtig sind und weshalb Veränderungen oft Zeit brauchen. Politik wurde dadurch für viele Schülerinnen und Schüler greifbarer und weniger abstrakt.

Ein weiteres Highlight war das von den Schülerinnen Melina und Arya moderierte Interview. Sie stellten Fragen aus dem Alltag Jugendlicher – etwa, warum Herr Greszik sich überhaupt engagiert und wie viel Zeit er dafür investiert. Seine Antwort überraschte einige: Rund vier Stunden pro Woche widmet er durchschnittlich seinen Ehrenämtern. Als Motivation nannte er den Wunsch, aktiv mitzugestalten und etwas für seine Gemeinde zu bewegen.
Der Besuch hinterließ bei der Klasse 7a einen bleibenden Eindruck und machte deutlich, wie wichtig freiwilliges Engagement für das gesellschaftliche Zusammenleben ist – und dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, sich einzubringen.
Ich schenk‘ dir eine Geschichte: Welttag des Buches am 23. April
„Der fliegende Klassenscooter“ bei Schreibwaren Beuke
Am 23. April 2026 war es wieder so weit: Deutschlandweit feierten Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Bereits seit 1997 verschenken Buchhandlungen rund um diesen Tag das neue Welttagsbuch der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“ an über 1,1 Millionen Schüler.
Auch die Schüler des 5. Jahrgangs der Oberschule Harpstedt durften sich über das Taschenbuch mit dem Titel „Der fliegende Klassenscooter“ freuen, das sie gemeinsam im Deutschunterricht lesen und mithilfe eines Lesetagebuches bearbeiten werden.

„Tag der offenen Tür war noch besser als erwartet!“
Buntes Treiben bei bestem Wetter an der OBS Harpstedt
Spaß für die ganze Familie bot die Oberschule Harpstedt, als sie am Nachmittag des 24. April ihre Pforten für Interessierte öffnete. Ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein sowie informative Einblicke in den Schulalltag der OBS machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.
Draußen wurden Bierzeltgarnituren aufgestellt, an denen man verschnaufen konnte, nachdem man sich beim Riesen-Fußball-Dart verausgabt hatte, den Feuerwehr-Parcours absolviert oder der Hüpfburg einen Besuch abgestattet hatte. Leckereien verschiedenster Art, wie Grillwürste, Kuchen, Zuckerwatte und vieles mehr lockten mit ihren Düften Besucher, die auch noch an der Schulrallye teilnehmen wollten. Und davon gab es mehr als ursprünglich angenommen.
Lehrer Tobias Alhelm, der mit seiner Kollegin Sarina Kirhan federführend für die Organisation zuständig war, meint: „Es hatten wohl alle Spaß und auch der Informationscharakter der Veranstaltung kam nicht zu kurz. Ich denke, es war eine gelungene Veranstaltung“. Damit stapelt Alhelm eher tief, wenn man bedenkt, dass während des Nachmittages kurzfristig Stempelkarten nachgedruckt werden mussten, um alle Anwesenden, die sich die heiß begehrten Abzeichen abholen wollten, mit einer Karte zu versorgen. Denn wer sich an mindestens sieben Stationen ein Feld auf seiner Rallye-Karte abzeichnen ließ, erhielt ein Geschenk, z.B. eine Brotdose oder eine Trinkflasche – also auch noch etwas, das man im Schulalltag gut gebrauchen kann.
Schulleiterin Etta Mörking zeigt sich zufrieden und hält fest: „Die Veranstaltung wurde gut angenommen.“ Ein solch erfolgreicher Tag könne nur aufgrund der fleißigen Hilfe der Schüler und der tatkräftigen Mitarbeit des Kollegiums gelingen, so Mörking. Sie freue sich sehr über die Identifikation der Lehrer- und Schülerschaft mit der Schule.
Trotz des guten Gelingens wolle man, so Alhelm, weiter daran arbeiten den Tag der offenen Tür stetig zu verbessern, damit die Veranstaltung auch im kommenden Jahr wieder in vollem Glanz erstrahle – und wer weiß, vielleicht sogar noch mehr Besucher anziehe …
Text: Edyta Minits
Fotos: Barbara Zabielski


